• Jessica Mertel

Wenn die Zeit stehen bleibt... ein Wochenende in Tirol

Aktualisiert: 29. Aug 2019

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Der Magie der Berge kann sich wohl kaum einer von uns so recht entziehen – und mich packt es jedes Mal aufs neue, wenn ich die monumentalen Steinformationen und Gebirgsketten sehe, die sich auftun, wenn man gen Süden reist... dann bleibt die Zeit ein Stück stehen und der Moment friert ein, so wie der Tau auf den Klatschmoonwiesen der schönen Alpen.


Dem Ruf der Berge durften wir im März diesen Jahres folgen und so verschlug es uns ins wundervoll pittoreske Waidring in Tirol am Pillersee Tal. Die Alpegg Chalets luden uns für ein Wochenende ein, den Alltagsstress hinter und zu lassen, die Großstadt hinter uns zu lassen und das Herz zu öffnen für die Weite und Schönheit Österreichs.

Und auch wenn wir nur knapp 48 Stunden hatten und ein wahrer Roadtrip damit verbunden war, so war es jede einzelne Sekunde wert.


Die Alpegg Chalets wurden vor nicht allzu langer Zeit von Roland und Conny gebaut (ja, richtig gelesen - hier wurde noch selbst Hand angelegt!) und seitdem verzaubern sie wohl jeden Gast, der hier in einem der kuscheligen Betten schlafen darf.

Die Chalets sind nur 3 Gehminuten von der Seilbahn entfernt, die einen hoch hinauf auf die Steinplatte bringt und atemlos zurück lässt – denn das Panorama ist mit nichts zu vergleichen. Auf kann 1800 Höhenmetern ist Pulverschnee garantiert und beste Pistenverhältnisse lassen bis weit in den April hinein Skifahrer-Herzen höher schlagen.

Leider konnten wir aufgrund unseres kurzen Aufenthalts nicht in den Skigenuss kommen, dafür saßen wir aber bei 17 Grad auf der Sonnenterasse des Bergstüberl hoch oben mit Blick auf die Welt unter uns. Der Himmel fühlte sich so nah an und es war fast so, als könnten wir die Wolken kitzeln...


Die Alpegg Chalets im Tal wirkten von hier oben so klein – aber das sind sie bei weitem nicht. Drei Chalets stehen zur Auswahl: Berg.Kunst , Berg.Heimat und Berg.Pioniere. Wir durften im Chalet Berg.Kunst wohnen und an unserem Anreisetag, nachdem wir von Roland und Conny so herzlich begrüßt wurden als wären wir langjährige Freunde, wurde der Traum von Bergromantik Wirklichkeit:

Die drei Ferienhäuser liegen, eingebettet von den Loferer Steinbergen und den Grasbergen der Kitzbüheler Alpen in absoluter Ruhe mit einem himmlischen Blick auf die Felsformationen.


Die Chalets sind sehr großzügig angelegt und erstrecken sich auf zwei Stockwerke. Hier finden Eltern und Kinder genügend Platz. Eine eigene, uneinsehbare Terasse am hauseigenen Naturrservat mit perönlichem Saunacube komplementiert den Wellnesscharakter dieser wundervollen Unterkunft. Im unteren Teil des Ferienhauses erstreckt sich der Flur (der sehr großzügig und auch sehr gut durchdacht geschnitten ist) von dem zwei Bäder abgehen – einmal die Toilette (die wirklich ein Erlebnis ist – die Bilder sprechen für sich) sowie das Duschbad. Die Dusche ist unfassbar groß und modern, Glas dominiert hier und die natürlich Materialien der Waschbeckenkonstruktion bringen Geist und Seele in Einklang und machen jede Dusche zu einem wahren Spa-Erlebnis.


Vom Flur gelangt man ums Eck in den großzügigen Wohn- und Essbereich. Zur Linken erstreckt sich die offene Küchenzeile und der große Esstisch, an dem 4 – 6 Personen locker Platz finden. Zur rechten Seite erstreckt sich dann der Wohnbereich mit Samt-Couch und –Sessel, mit Fernseher und Lichtinstallation. Ein herrliches Fleckchen Erde! Von hier aus tritt man auf die Terasse, auf der sich neben dem Saunacube auch ein Daybed befindet. Die Sonne steht so günstig, dass man gerade am Vormittag wunderbar in der Sonne relaxen kann – mir fiel es schwer, hier wieder aufzustehen und nicht den ganzen Tag faul in der Sonne liegen zu bleiben.

Durch einen Tisch und Stühle auf der Terrasse besteht auch hier die Möglichkeit, sein Frühstück oder Abendessen nach draußen zu verlegen und mit Blick auf die Berge seinen heißen, brühfrischen Kaffee oder den frischen Obazda zu genießen.

Wenn man möchte, dann kann man sich ein reichhaltiges Frühstück mit lokalen Produkten von lokalen Anbietern auch direkt an die Haustür liefern lassen. Auch Brötchen und Teigwaren können per Bestellung jeden Tag frisch auf den Tisch kommen.

Über eine Holztreppe gelangt man in das obere Stockwerk, wo sich die zwei Schlafzimmer befinden – einmal das Master-Schlafzimmer für die Eltern mit einem sehr gemütlichen Doppelbett – und wenn ich „gemütlich“ sage, dann ist das betttechnisch wirklich ein Ritterschlag. Ich bin extrem empfindlich, was Schlafen angeht, und hier hatte ich wirklich das Gefühl, dass die Matratzen unfassbar gut sind. Nicht zu hart, nicht zu weich – frisch bezogen mit weißer Bettwäsche. Hach.

(Bildquelle: https://www.alpegg.com / Defrancesco Photography)


Über einen Flur gelangt man in das zweite Schlafzimmer, welches ein, wohl gemerkt, SELBST geschreinertes Hochbett aufweist. Das Hochbett hat eine ganz besondere Eigenschaft: es bietet nicht nur Platz für zwei – nein, sogar für drei Menschen, denn der untere Schlafbereich ist ein Doppelbett. Hier wurde also nicht nur hochwertig, sondern auch sehr clever eingerichtet. Toll!


Vom oberen Stockwerk aus gelangt man über einen Austritt auf die zweite Terrasse. Eine Hängematte, die ihr hier vorfindet, lässt euch in den Tag baumeln. Als wir da waren, war es für ein Schläfchen unter der Tiroler Sonne in dieser super bequemen Hängematte leider zu kalt, aber an warmen Sonnentagen kann ich mir kaum ein besseres Plätzchen vorstellen, um ein Nickerchen zu halten.

Die Materialien, die im Chalet verbaut worden sind, bestehen aus Holz, Stein und Glas und lassen einen Durchatmen und zur Ruhe kommen – dieser Geruch von dem frisch verbauten Holz geht mir bis heute nicht mehr aus dem Kopf. Herrlich!

Die Einrichtung hat genau unseren Geist getroffen – zeitlos, hochwertig, mit eine Hauch von Nostalgie und dabei trotzdem am Puls der Zeit. Wir fühlten uns jeden Moment, als hätte vor uns noch nie ein Gast im Chalet gewohnt, so unbenutzt und neuwertig war alles. Selbst die Schaffelle auf den Küchenstühlen waren so streichelzart, dass ich am liebsten gar nicht mehr aufgestanden wäre.

Nachdem wir uns Freitagabend nach unserer Anreise nun alles angeschaut und ein bisschen bewundert hatten schliefen wir sehr lang und tief einen erholsamen Schlaf – die Bergluft hatte uns alle ausgenockt und wir freuten uns schon auf einen ereignisreichen Samstag.

Früh am Morgen standen wir dann bestgelaunt auf – und unsere erste Amtshandlung war, frische Milch bei der Bäuerin nebenan zu holen. Jeder Gast hat nämlich die Möglichkeit, sich ein Milchkännchen auszuleihen und den 5 minütigen Fußmarsch zum Hof anzutreten.


Die Bäuerin war so unfassbar nett und so ursprünglich, dass unsere Tochter sofort Vertrauen fasste

und fragte, ob sie sich denn die Kühe und Kälbchen anschauen durfte. Das ließ sich die Bäuerin nicht zweimal sagen und so nahm sie das Kind an die Hand und zeigte ihr den gesamten Stall. Inklusive Kälbchen streicheln und Füttern – das Kind durfte das Heu verteilen und staunte nicht schlecht ob der großen Kühe, die sie so nah wohl noch nie erlebt hatte. Da wurde für einen Moment aus einem Stadtkind ein echtes Landkind und es war so schön zu sehen, wie sehr sie den Moment genoss.


Nach unserem ausgiebigen Frühstück ging es für uns zur Seilbahn, quasi vor der Tür. Wir liefen wirklich nur 3 Minuten und saßen sehr fix in der Gondel, die uns hoch zur Steinplatte bringen sollte. Freundlicherweise hatte uns Roland einen Schlitten bereitgestellt, den wir ohne Aufwand den ganzen Tag ausleihen konnten. An dieser Stelle muss man wirklich noch einmal betonen, wie hilfsbereit die beiden Gastgeber sind. So etwas haben wir nur selten erlebt – Roland und Conny versuchen, jeden Wunsch möglich zu machen und helfen, wo sie nur können.

Die Gondelfahrt war spektaktulär und unsere Tochter staunte nicht schlecht, in welch luftige Höhe wir uns erhoben. Oben angekommen war der Ausblick unbeschreiblich. Wir genossen Schlittenfahrten, einen atemberaubenden Blick von der Aussichtsplattform (Achtung: nichts für schwache Nerven und auch nichts für Menschen mit Höhenangst ;)) und eine Runde Frittatensuppe und Germknödel. Dazu ein kühles Blondes in der Frühlingssonne – umgeben von Schnee und azurblauen Himmel... kann es etwas schöneres geben? Wohl kaum.


Nach unserem langen Tag auf der Steinplatte ging es für uns wieder ins Tal und wir machten es uns in unserem Chalet gemütlich. Und damit meine ich so richtig gemütlich. Mit lecker Spaghetti Bolognese, Blockbustern und zum krönenden Abschluss des Tages eine Runde Sauna in unserem eigenen Saunacube. Die Aromaöle für den Aufguss liefern die Alpegg Chalets gleich mit – eine große Auswahl für jeden Geschmack steht im Bad bereit. Müde und glücklich fielen wir danach in unsere Betten und schliefen tief und fest bis zum nächsten Morgen – die Sonne lachte und kitzelte die Bergkuppen vor den Chalets und im wahrsten Sinne des Wortes weckte sie uns mit ihrem gleißenden Gemüt. Hier braucht man keinen Wecker – die Natur tut hier ihr übriges.




Nun hieß es für uns noch einmal ausspannen, Fotos machen, die Atmosphäre in uns aufsaugen

– ein letztes Mal die kühle und doch gleichzeitig so weiche Bergluft einatmen... am Nachmittag mussten wir dann leider den nach-Hause-Weg antreten. Jeder Urlaub ist einmal zu Ende, doch unser Kurzurlaub hätte so noch ewig weiter gehen können. Schweren Herzens verabschiedeten wir uns von Conny und Roland, von den Chalets, dem Holz, dem Geruch und dem Blick über die Berge.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge stiegen wir ins Auto – wer weiß, vielleicht dauert es gar nicht mehr so lange, bis wir wieder in den Alpegg Chalets die Seelen baumeln lassen dürfen ;) bis dahin behalten wir die Berge im Herzen und den Blick auf die verschneiten Gebirge in Erinnerung... und wenn das nicht reicht, dann schauen wir uns einfach noch einmal unsere Bilder an, die wir geschossen haben – denn...

„dann bleibt die Zeit ein Stück stehen und der Moment friert ein, so wie der Tau auf den Klatschmoonwiesen der schönen Alpen.“

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