• Jessica Mertel

Der Traum vom Haus! Wir nehmen euch mit... Teil 1

"Schaffe schaffe Häusle baue"… Ja, wenn das so einfach wäre. Der Weg zum Eigenheim ist alles andere als ein Spaziergang. Am Anfang steht ja meistens eine Idee - ein Gefühl. Dieser Moment, wenn du denkst… „ja, so ein Häuschen mit Garten wäre schon schön“. Das Gefühl hatten wir auch. Nur wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht, was für ein Marathon auf uns zukommt. 

Die deutsche Bürokratie ist ja so eine Sache für sich - und beim Thema Eigenheim ganz besonders gefragt. Ihr könnte euch nicht vorstellen, was für irrsinnige und wahnwitzige Anträge und Bescheide und Maßnahmen ihren Weg zu uns gefunden haben. Und immer mit entsprechenden Kostennoten und Festsetzungsbeträgen versteht sich. Vater Staat will an unserem Unterfangen ja auch ordentlich mitverdienen ;)


Wer schon ein Haus gekauft hat, weiß, wovon wir sprechen. Da bist du locker erst einmal 50.000.-€ los, bevor die eigentlichen Kosten zu Buche schlagen. Yehaa!


Nun wollen wir uns aber nicht beschweren und erstmal zurück auf Anfang. Und am Anfang gab es eben diesen Traum. Und genau den soll gemeinsam mit uns die Bonava erfüllen. Wir hatten einige Häuschen und Bauvorhaben im Vorfeld angeschaut -  bei der Bonava hatten wir „unser Zuhause“ im wahrsten Sinne des Wortes am Berliner Stadtrand gefunden - eingezäumt von Wäldern, Feldern und Bauernhöfen und trotzdem nur 25 Minuten bis zum Berliner Stadtzentrum entfernt.

Der erste Beratungstermin war schnell gemacht und so konnten wir einen Blick auf alles erhaschen und auch sehen, welche Häuser noch frei waren (die gehen scheinbar weg wie warme Semmeln und eigentlich war auch schon alles verkauft). Wir interessierten uns für ein Einfamilienhaus - das Thema Reihenhaus oder Doppelhaushalte wäre für uns nur ein Kompromiss gewesen…wir wollten einen großen Garten und Platz zum nächsten Nachbarn… Ein Einfamilienhaus war aber nicht mehr frei und unsere Gesichter wurden länger und länger. Die durchaus nette und kompetente Verkäuferin (großes Lob an dieser Stelle) war aber ein kleiner Fuchs. Sie wusste um ein reserviertes EFH (genau so eins wie wir es gerne haben wollten) - die Reservierungsfrist sollte am selben Tag noch ablaufen. Sie fragte uns, ob sie uns kontaktieren dürfte, wenn der Kaufinteressent sich bis 0:00 Uhr nicht gemeldet hat. Wir schrien innerlich laut „Jaaaaa“ und nickten äußerlich vehement und drückten die Daumen.


Am nächsten Morgen hatten wir eine Email in unserem Postfach mit der, für uns, freudigen Nachricht, dass sich der Interessent nicht gemeldet hätte und das Haus nun wieder frei wäre. Wir reservierten sofort und hinterlegten die benötigte Reservierungssumme (die im Nachgang mit dem Kaufbetrag aber wieder verrechnet wird). Ein großer Moment. Wir konnten unser Glück kaum fassen. 


Am selben Tag noch telefonierten wir mit unserem Kreditberater von der Interhyp (ein großes Lob auch an dieser Stelle - er hat uns wunderbar durch die Kreditantragszeit geführt und uns einen unschlagbaren Zins bei einer der größten Banken Deutschlands gesichert). Wer hier einmal den Kontakt möchte, kann uns gerne eine Email schreiben.

Er machte sich sofort an die Arbeit und stellte den entsprechenden Antrag - all unsere Unterlagen hatten wir schon lange beisammen.


Bereits nach wenigen Tagen lag die positive Kreditentscheidung vor und wir ließen es uns nicht nehmen, mit Schampus darauf anzustoßen. Die Tage und Wochen des Bangens und der Unsicherheit waren dahin. Wir. Würden. Ein. Haus. Bauen!! Es fühlte sich so surreal an. Und gleichzeitig formte sich neben der ganzen Vorfreude in unserem Herzen auch ein großes Fragezeichen in unseren Köpfen.

Was stand nun als nächstes an?

Wir konnten mit unsere Verkäuferin noch einmal alles in Ruhe vor Ort besprechen und den Notartermin ein wenig vorbereiten. Denn dieser ist weniger für Fragen als für aufmerksames Zuhören vorgesehen - schließlich wird hier in kürzester Zeit ein wahrer Vertrags-Roman verlesen (wer einmal in einem solchen Notartermin gewesen ist, weiß, wovon ich rede, wenn ich sage, dass ich noch nie in meinem Leben einen Menschen so schnell hab vorlesen gesehen. Ich musste mir ernsthaft kurz das Lachen verkneifen - es hört sich einfach so lustig an).


Der Moment der Unterzeichnung war schon etwas seltsam.

Du entscheidest so viel in dieser Sekunde. Du entscheidest eigentlich über dein restliches Leben - das will gut überlegt sein, auch, was die Kaufsumme angeht. So etwas ist ja nicht eben mal innerhalb von ein paar Jahren abbezahlt. Aber da die Mieten in der Hauptstadt eh weiter steigen und somit unsere Kreditrate unter den gängigen Mietpreisen liegt, fiel es uns am Ende nicht schwer, wirklich JA zu sagen. Und so setzten wir unsere Unterschriften unter die notarielle Urkunde und waren in diesem Moment Hausbesitzer (aber noch keine Eigentümer - das ist bekanntlich die Bank, bis die Immobilie abbezahlt ist).



Nun hieß es: Pläne schmieden und träumen, träumen, träumen. Doch ganz so einfach sollte sich die Anfangsplanungsphase nicht gestalten. Was uns passiert ist, erfahrt ihr in Teil 2 unserer Traumhaus-Reise. Seid gespannt!

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